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Was unsere Worte und Handlungen in unseren Kindern bewirken

  • Autorenbild: TRiX
    TRiX
  • 21. Apr. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Apr. 2025

Unsere Kinder kommen mit einem offenen Herzen und einem völlig ungefilterten Unterbewusstsein auf diese Welt. Bis etwa zum 7. Lebensjahr befinden sie sich in einem natürlichen, hypnotischen Zustand, das bedeutet, alles, was wir ihnen sagen,

nehmen sie ungeprüft als Wahrheit an. Sie hinterfragen nichts. Sie speichern. Und sie verinnerlichen - tief in ihrem Innersten.


Vielleicht ist es dir gar nicht bewusst, wie sehr manche alltägliche Situationen Spuren hinterlassen können:

  • Ein Kind wird im Dunkeln erschreckt - und entwickelt daraus eine tief sitzende Angst vor der Dunkelheit.

  • Es wird geschimpft, wenn es in die Hose macht - und daraus entsteht ein ständiger innerer Druck, bloß immer rechtzeitig auf die Toilette zu müssen.

  • Wird einem Kind gesagt, dass man bei der Geburt fast gestorben wäre oder die Schmerzen stundenlang und gnadenlos waren, fühlt es sich sein Leben lang schuldig und ungewollt.

  • Eine Spinne wird ihm zum Spaß ins Gesicht geworfen - und die Phobie ist geboren.

  • "Du bist dumm." - "Du hast kein Durchhaltevermögen." Sätze wie diese brennen sich ein. Das Kind glaubt sie - und lebt danach.


Auch Erlebnisse mit Autoritätspersonen können prägend sein:

  • Ein grober Zahnarzt kann eine lebenslange Panik auslösen.

  • Eine schmerzhafte Impferfahrung beim Arzt eine anhaltende Spritzenangst.

  • Ein Lehrer, der das Kind vor der Klasse bloss stellt - und das Kind hat ein Leben lang Mühe vor Personen zu sprechen.


Was unsere Worte und Handlungen in unseren Kindern bewirken

Natürlich machen wir nicht alles richtig. Niemand tut das. Aber es hilft, sich bewusst zu machen: Unsere Kinder glauben uns alles. Nicht weil wir es ihnen beibringen wollen, sondern weil ihr Unterbewusstsein alles, was wir sagen, als Gesetz verankert.


Deshalb:


  • Nehmt euer Kind in den Arm. Oft. Sagt ihm, wie einzigartig es ist. Wie sehr ihr es liebt.

  • Lobt es ehrlich und aufrichtig. Sagt ihm: "Du kannst stolz auf dich sein." Nicht: "Ich bin stolz auf dich." Das führt oft dazu, dass es später seine Bestätigung im Aussen sucht.

  • Lasst eure Kinder auf den Kletterturm steigen. Sie brauchen Erfahrungen. Wenn wir ihnen ständig sagen:"Das ist gefährlich!" oder "Das kannst du nicht!", wachsen sie in einer Welt voller Angst und Selbstzweifel auf.

  • Und wenn sich ein Kind verletzt - tröstet es. Erklärt ihm, dass das passieren kann. Und dass es daraus lernen wird.


Wenn ein kleines Geschwisterchen geboren wird, fühlen sich ältere Kinder oft zurückgesetzt. Zeigt ihnen, wie wichtig ihre Rolle ist. Dass sie nun ein Vorbild sind. Dass sie dem Kleineren alles zeigen dürfen, was sie schon können. Das gibt ihnen Bedeutung und inneren Halt.


Liebe Eltern, ihr müsst nicht perfekt sein. Niemand ist das. Aber wenn ihr euch nur ein paar dieser Gedanken zu Herzen nehmt, tut ihr eurem Kind etwas unglaublich Wertvolles:

Ihr gebt ihm Urvertrauen. Selbstwert. Liebe.


Und wenn bereits etwas passiert ist - sei es Bettnässen, Angst vor Tieren, Panik vor Ärzten - dann lasst euch sagen: Das muss nicht so bleiben.

Wir helfen euch gern. Mit liebevoller, kindergerechter Hypnose arbeiten wir auf sanfte Weise daran, solche Blockaden zu lösen. Ohne Zwang, ohne Druck - sondern mit Empathie, Herz und Vertrauen.

Denn jedes Kind verdient es, frei und stark durchs Leben zu gehen.

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