Wechseljahre – Ich? Hormone?!
- TRiX

- 4. Juni 2025
- 3 Min. Lesezeit
Ich hatte mein ganzes Leben eine klare Haltung zu Hormonen:
Nein danke. Mein Körper braucht keine künstlichen Eingriffe ins natürliche System. Punkt.
Ich habe keine Kinder – ob das einen Einfluss darauf hat, wann die Prämenopause beginnt, weiß ich nicht. Aber ab etwa 45 passierte es zum ersten Mal:
Innert Sekunden kroch eine nasse, heiße Decke meinen Rücken hoch, über den Nacken bis zum Kopf. Gleichzeitig brannte es über den Brustkorb – ein feiner Feuchtigkeitsfilm, große Hitze. Und nach fünf Minuten war alles wieder vorbei.
Ich dachte: Was war das? Habe ich etwas Schlechtes gegessen? Bin ich krank?
Am selben Tag noch zweimal. Nachts hatte ich Ruhe.
Ich kam gerade aus Florida zurück – Jetlag? Stress?
Doch nach drei Wochen war der Spuk einfach vorbei.
Und sechs Monate später: Wieder exakt dasselbe.
Wieder drei Wochen. Dann war es weg.
Wieder sechs Monate später: Noch einmal das gleiche Muster.
Zufällig hatte ich gerade einen Termin bei meinem Frauenarzt.
Er fragte: „Wie geht’s Ihnen?“
Ich erzählte von diesen Hitzewellen – und er meinte nur trocken:
„Willkommen in der Prämenopause.“
Ein Bluttest bestätigte es.
Er gab mir bioidentische Hormone mit.
Hormone? Ich hatte Angst.
Ich hatte richtig Respekt vor Hormonen.
Man liest so viel über Nebenwirkungen, Brustkrebsrisiken und Co.
Klar, den Alterungsprozess zu verlangsamen wäre reizvoll,
aber ich hatte einfach zu viel Angst.
Zum Glück war am nächsten Tag wieder alles gut.
Wieder drei Wochen lang Beschwerden – dann Ruhe.
Die Hormone blieben im Schrank.
Zwei Jahre lebte ich so: Immer wieder 3-Wochen-Wallungen.
Dann eines Tages:
Es ging nicht mehr weg.
Nicht nach drei Wochen, nicht nach sechs.
Die Hitzewellen wurden mein ständiger Begleiter.
Tagsüber kamen sie bis zu 30 Mal.
Nachts – stündlich.
Ich riss die Decke weg, stand am offenen Fenster,
zog im Winter mein Schlafshirt aus, um mich zu kühlen.
Ich war müde, erschöpft, genervt.
Meine Lebensfreude? Weg.
Dann der Tiefpunkt:
Ein festlicher Abend, Gala, schönes Kleid, Frisur, Make-up.
Und ich?
Der Hitzefilm ließ alles zerfließen.
Meine Frisur war dahin. Das Make-up sah aus wie nach dem Sport.
Ich sagte zu meinem Partner:
„Ich komme ab jetzt nicht mehr mit.“
Die Wende: „Woman on Fire“
Dann kam das Schicksal in Form einer Frau.
Sie empfahl mir das Buch „Woman on Fire“.
Ich verschlang es – und es veränderte alles.
Ich lernte den Unterschied zwischen synthetischen und bioidentischen Hormonen.
Dass manche Studien auf Hormonen von trächtigen Stuten basierten –
und genau diese mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Verbindung stehen.
Bioidentische Hormone dagegen sind dem weiblichen Körper identisch.
Sie werden z. B. aus der Yamswurzel gewonnen.
Ich las von den Vorteilen:
Ab etwa 50 sinken die natürlichen Hormonwerte rapide.
Gleichzeitig steigt das Risiko für Herzinfarkt.
Die Knochendichte nimmt ab.
Progesteron hilft bei der Fettverbrennung, wirkt beruhigend und stärkt die Nerven.
Ich verstand:
Bioidentische Hormone sind kein Anti-Aging-Trick –
sie sind Gesundheitsvorsorge für Frauen.
Heute – mit Hormonen & Lebensfreude
Ich nehme seit drei Jahren bioidentische Hormone.
Ich schlafe tief und fest, habe meine Energie zurück.
Meine Lebensfreude ist wieder da.
Liebe Frauen:
Wenn du dich in meinen Worten wiedererkennst – lies dieses Buch.
Lass dich nicht von alten Ängsten oder Mythen leiten.
Lies. Informiere dich. Und entscheide dann.
Vielleicht brauchst du sie nicht.
Vielleicht brauchst du sie noch nicht.
Aber vielleicht ist es genau das, was dir deine Kraft zurückgibt.
Hormone sind nicht dein Weg?
Dann kann Hypnose deine natürliche Unterstützung sein.
Buch:





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